Anwendungsszenario


Foto "Beim Barkeeper_1" © RainerSturm/PIXELIO

Herbert Ahrens ist Inhaber der „Kleinen Eckkneipe“. Bisher nutzt er noch keine elektronische Schankanlage, weil diese für seine Betriebsgröße immer zu teuer waren. Aber um falsche Ausschankmengen nachzuvollziehen und die tägliche Abrechnung zu unterstützen, erwirbt er nun ein SmartSchank-Zählmodul. An das Zählmodul sind Durchlaufzähler angeschlossen, die die ausgegebenen Mengen der einzelnen Zapfhähne messen. Schon nach kurzer Zeit hat sich diese Anschaffung amortisiert. Herbert hatte festgestellt, dass die reell ausgeschenkte Menge pro Glas teilweise bis zu 10% die Eichmenge übertraf und entsprechend reagiert.

Von den Einsparungen erfüllt er sich den Wunsch nach einer elektronischen Kasse. Die Installation und Integration erfolgt problemlos: Herbert schließt die Kasse nur an das bestehende Zählmodul an und kann sofort ohne aufwändige Konfiguration die neuen Funktionalitäten nutzen. Von nun an werden bestellte Getränke erst über die Kasse verbucht, bevor sie gezapft und an den Gast ausgegeben werden. Über das Zählmodul kann Herbert nun nachvollziehen, wie viele nicht verbuchte Getränke ausgegeben und ggf. nicht abgerechnet werden.

Nach und nach erweitert Herbert seine elektronische Schankanlage um weitere SmartSchank-Module. Mit dem Erwerb der SmartSchank-Bierzapfsäulen stellt er komplett auf den Kredit-Betrieb um: Ohne einen Kredit an der Kasse fließt kein Bier. Sollte das Fass an einer Zapfsäule leer sein, aber das Glas nur halbvoll, wird vom System ein Kredit über die Restmenge erzeugt, so dass der Bediener an einer anderen Zapfsäule das Glas vollständig füllen kann.



© TU Clausthal 2010 · Impressum Zuletzt geändert: 29.01.2010, 15:00